SPD Mayen-Land vor Ort

Veröffentlicht am 21.10.2020 in Pressemitteilung

Straßenbau, Dorferneuerung und Hausärzte: In Kottenheim informierte sich Dr. Alexander Wilhelm über Herausforderungen vor Ort

 

Während seiner Sommerreise durch die Region war Dr. Alexander Wilhelm, heimischer Landtagskandidat, in Kottenheim, um sich vor Ort über aktuelle Herausforderungen und kommende Projekte zu informieren. Dr. Wilhelm brachte den Kreisvorsitzenden Marc Ruland, MdL und den stellvertretenden Bundestagskandidaten Benjamin Kastner (alle SPD) mit. Sie besichtigten die K 93, bei deren Sanierung vor allem die Unfallgefahr durch eine Kurvenentschärfung verringert und ein Kreisel gebaut werden sollen. Im Anschluss erörterten sie weitere wichtige Themen der Ortsgemeinde mit Ortsbürgermeister Thomas Braunstein und SPD-Kreistagsmitglied Herbert Keifenheim, wie das Konzept zur Dorferneuerung.

Im Mittelpunkt der Dorferneuerung steht unter anderem die Sanierung der Alten Schule, die der Ortsbürgermeister im Einzelnen erläuterte. Zudem thematisierte Thomas Braunstein fehlende Ärzte in der Region, ein Thema, das die Landesregierung durchaus im Blick hat, wie Dr. Wilhelm, Staatssekretär, betonte: „Wir haben im Gesundheitsministerium vielfältige Initiativen erarbeitet, um eine gute, wohnortnahe ärztliche Versorgung der Bevölkerung – gerade auch im Ländlichen Raum – zu sichern und zu verbessern. Ein zentraler Baustein ist die Landarztquote für Rheinland-Pfalz, die die SPD-geführte Regierungskoalition – leider gegen die Stimmen der CDU-Fraktion – verabschiedet hat. Für das kommende Wintersemester sind 13 Studienplätze an der Uni Mainz für Bewerberinnen und Bewerber reserviert, die sich im Anschluss an ihre Ausbildung als Hausärztinnen und Hausärzte in einer ländlichen Region im Land verpflichten. Die Auswahl orientiert sich dabei stärker anhand persönlicher Kriterien als an schulischen Leistungen, denn wir sind der Überzeugung, dass man auch ohne Einser-Abitur ein guter Arzt oder eine gute Ärztin werden kann. Die vielen Bewerbungen in diesem Jahr zeigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“

„Die Landarztquote ist eine langfristige Maßnahme. Zusätzlich hat die Landesregierung eine Vielzahl weiterer Anstrengungen zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung unternommen. So können Medizinerinnen und Mediziner, die als Hausärztinnen und Hausärzte in ländlichen Regionen aktiv werden wollen, eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten. Mit Wiedereinstiegskursen unterstützen wir Menschen, die ihre ärztliche Tätigkeit wiederaufnehmen wollen. Durch den Ausbau der telemedizinischen Assistenz entlasten wir darüber hinaus bereits aktive Hausärztinnen und Hausärzte“, so Dr. Wilhelm weiter.

 

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