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Ruland: „Blicke mit großer Dankbarkeit auf diese Zeit zurück“

Veröffentlicht am 25.08.2026 in Pressemitteilung

Nach mehr als elf Jahren gibt Ruland die Verantwortung an der Spitze des SPD-Kreisverbandes Mayen-Koblenz weiter

Kreis Mayen-Koblenz. Marc Ruland wird beim ordentlichen Kreisparteitag der SPD Mayen-Koblenz am 23. Oktober in Mayen nicht erneut für das Amt des Kreisvorsitzenden kandidieren. Der 44-jährige Andernacher steht seit September 2015 an der Spitze des Kreisverbandes.

„Mit meinem neuen beruflichen Lebensabschnitt haben sich meine Aufgaben und mein Alltag verändert. Nach mehr als elf Jahren ist deshalb der Zeitpunkt gekommen, die Verantwortung an der Spitze weiterzugeben. Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf diese prägende Zeit zurück. Gemeinsam haben wir Wahlkämpfe geführt, Erfolge gefeiert und Herausforderungen gemeistert. Für andere da zu sein, zuzuhören und sich zu kümmern, bleibt mein politischer Antrieb. Deshalb werde ich mich weiterhin für die Menschen, unsere Heimat und eine starke Demokratie einsetzen. Für unseren Kreisverband beginnt nun eine neue Etappe. Niemand gestaltet Politik allein. Es braucht Ideen, Leidenschaft und die Kraft der Vielen. Darin lagen unsere Erfolge – und darin liegen auch künftig die Stärke und die Zukunft unserer SPD Mayen-Koblenz“, erklärt Ruland. Politisch bleibt Ruland als Mitglied des Kreistages Mayen-Koblenz und des Andernacher Stadtrates aktiv.

Am 11. September 2015 wurde Ruland erstmals zum Kreisvorsitzenden gewählt. Bei seiner letzten Wiederwahl im November 2024 erhielt er 96 Prozent der Stimmen. In seine Amtszeit fallen zahlreiche kommunale Wahlerfolge, durch die die SPD deutlich mehr politische Verantwortung im Landkreis übernommen hat.

Zu den größten Erfolgen zählt die Wahl von Marko Boos zum ersten sozialdemokratischen Landrat im Jahr 2024. Ruland hatte Boos für die Kandidatur gewonnen und die Wahlkampfstrategie maßgeblich entwickelt. Trotz eines schwierigen bundespolitischen Umfelds gelang der historische Wahlsieg. Seit dem 1. Januar 2025 stellt die SPD erstmals in der Geschichte des Landkreises Mayen-Koblenz den Landrat.

Zudem wurden Dirk Meid zum Oberbürgermeister von Mayen, Christoph Mohr zum Bürgermeister der Stadt Bendorf und Sebastian Busch zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz gewählt. Maximilian Mumm wurde als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld kürzlich wiedergewählt.

„Mayen-Koblenz ist in diesen elf Jahren roter und sozialer geworden. Diese Erfolge sind vor allem die Erfolge der Persönlichkeiten, die angetreten sind, die Menschen überzeugt und politische Verantwortung übernommen haben. Möglich wurden sie durch die Leidenschaft und die starke Gemeinschaft unserer Partei. Zusammenhalt und Geschlossenheit sind für uns entscheidende Erfolgsfaktoren“, betont Ruland.

Die vier stellvertretenden Kreisvorsitzenden Karin Küsel, Faisal el Kasmi, Dirk Meid und Maximilian Mumm würdigen die Zusammenarbeit mit Ruland und seine Erfolge für den Kreisverband:

Karin Küsel hebt Rulands Verständnis von gemeinsamer Führung hervor: „Ich arbeite sehr gerne mit Marc zusammen. Im Kreisvorstand hat er bei allen Projekten das Team mitgenommen, neue Ideen offen aufgegriffen und Konflikte, die es in einer so großen Gemeinschaft immer mal wieder gibt, sehr wertschätzend gelöst.“

Faisal el Kasmi betont: „Mit der Einbeziehung junger Menschen in die Vorstandsarbeit engagierte sich Marc Ruland aktiv gegen die Politikverdrossenheit unter jungen Menschen.“

Dirk Meid würdigt Rulands Arbeit: „Marc hat politische Chancen früh erkannt, Menschen zusammengebracht und den Mut gehabt, große Ziele zu verfolgen. Der historische Gewinn der Landratswahl ist eng mit seiner Initiative und seinem strategischen Gespür verbunden.“

Maximilian Mumm erklärt: „Unter Marcs Führung hat die SPD wichtige Wahlen gewonnen und deutlich mehr politische Verantwortung übernommen. Er hat den Kreisverband mit großer Leidenschaft, Verlässlichkeit und einem klaren sozialdemokratischen Kompass geführt.“

Der Kreisvorstand hat beschlossen, eine Findungskommission einzusetzen. Ihr gehören Marc Ruland sowie die vier stellvertretenden Kreisvorsitzenden Karin Küsel, Faisal el Kasmi, Dirk Meid und Maximilian Mumm an. Die Kommission wird Vorschläge aus dem Kreisverband aufnehmen und Gespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten führen. Anschließend berät der Kreisvorstand über die Empfehlung und unterbreitet dem Kreisparteitag einen Personalvorschlag.

„Schon zu Beginn meiner Amtszeit habe ich unseren Kreisverband als großes rotes Schiff beschrieben. Nach mehr als elf Jahren bin ich davon mehr denn je überzeugt: Entscheidend ist nicht, wer am Steuer steht, sondern dass viele Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam Kurs halten. Genau dieser Zusammenhalt hat unsere SPD stark gemacht und viele Erfolge möglich gemacht. Deshalb blicke ich mit großer Zuversicht auf die nächste Etappe unseres großen roten Schiffs – mit einer neuen Führung, aber einer unverändert starken Mannschaft an Bord.“

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