SPD Mayen-Koblenz: „Kampf für Frauenrechte wichtiger denn je – nicht nur am Weltfrauentag!“

Pressemitteilung

Andernach/MYK. Anlässlich des internationalen Frauentages am Mittwoch, dem 8. März 2017, sprechen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landkreis Mayen-Koblenz dafür aus, auch in Zukunft für eine Stärkung der Frauenrechte zu kämpfen. „Gerade in Zeiten, in denen sich in Europa und den Vereinigten Staaten ein Rechtspopulismus neuer Qualität auszubreiten droht, bedarf es engagierter Kämpferinnen und Kämpfer für die Verteidigung der Gleichstellung von Frauen und Männern“, so der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Marc Ruland, MdL.

Insbesondere auf dem Arbeitsmarkt seien Frauen eben oftmals noch nicht gleichgestellt, wie etwa die durchschnittlichen Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern zeigten. „Der sogenannte Gender Pay Gap, also die Gehaltsdifferenz zwischen den Geschlechtern liegt im Schnitt immer noch bei rund 21 Prozent. Diese Differenz kann nur bedingt durch externe Faktoren begründet werden. Hierauf verweist nicht zuletzt auch der sogenannte Equal Pay Day am 18. März. Vergleicht man die durchschnittlichen Jahreseinkommen, müssten Frauen bis zu diesem Tag im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen unentgeltlich arbeiten, um die entsprechende Differenz erklären zu können“, so Ruland weiter.

„Auch mit Blick auf die Aufstiegschancen von Frauen in Unternehmen gibt es noch viel zu tun. Nach wie vor ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen gegenüber ihren männlichen Mitbewerbern deutlich geringer. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden wir uns daher auch in Zukunft für eine Verbesserung der Betreuungsstrukturen in unserem Land einsetzen, damit Kind und Beruf künftig kein Widerspruch mehr sein müssen. Entsprechende Forderungen sind dabei keineswegs selbstverständlich. Je mehr AfD und Co. die gesellschaftspolitische Umkehr hin zu einem Frauenbild der 1950er-Jahre betreiben, desto stärker müssen wir diesen unser fortschrittliches Frauen- und Gesellschaftsbild entgegenstellen, das Erreichte entschlossen verteidigen und weiterhin auf dem Weg zu einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter vorangehen“, so auch Karin Küsel-Ferber aus dem Vorstand der Sozialdemokraten sowie Ortsbürgermeisterin von Urbar abschließend. 

 

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