SPD: Vertrauen in eine gute Zukunft des Mayener Krankenhauses

Pressemitteilung

Nach den jüngsten Presseberichten über die zukünftige Entwicklung des St. Elisabeth-Krankenhauses als Teil des Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein kamen die Mitglieder der sozialdemokratischen Kreistagsfraktion und des Kreisvorstandes mit aktiven, sowie ehemaligen Ärzten des Krankenhauses zum Gespräch zusammen. Diese hatten in den letzten Monaten wiederholt ihre Sorge vor Fehlentwicklungen und drohendem Personalabbau am „St. Elisabeth“ zum Ausdruck gebracht. Ihre Kritik bezieht sich auch darauf, dass Arztstellen nicht zeitnah besetzt werden konnten.

 

„Wird das Mayener Krankenhaus durch die Leitung des Gemeinschaftsklinikums Koblenz systematisch abgewirtschaftet? Welche Konsequenzen hat dies für die ärztliche Versorgung in Mayen, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?“, fragt der als niedergelassene Hausarzt arbeitende Allgemeinmediziner Helmut Sondermann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Mayener Stadtrat, während des Gesprächs. „Wir sind in großer Sorge um die Qualität und die Bandbreite der ärztlichen Versorgung in Mayen und der gesamten Region“, unterstreicht Dirk Meid, Vorsitzender der SPD Mayen.

„Wir werden mit der SPD nun gemeinsam vor Ort und im Kreis dafür stark machen, dass das Mayener St. Elisabeth-Krankenhaus eine gute Entwicklung nehmen wird. Wir sehen die Probleme der ärztlichen Versorgung vor Ort. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und der Patienten“, erklärt Achim Hütten, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. „Daher gilt es gemeinsam, mit allen Akteuren, auf Augenhöhe das Thema sachlich zu diskutieren. Nur zusammen werden wir eine Lösung im Sinne aller Betroffenen, insbesondere den Patienten, finden können.“ Ende April werde der Kreistag Mayen-Koblenz in einer Sondersitzung zusammenkommen. Dazu werde die SPD einen umfänglichen Fragenkatalog vorbereiten. Denn „wichtig ist aus unserer Sicht, dass zunächst alle Fakten auf den Tisch kommen. Wir wollen unter anderem wissen, ob alle vertraglichen Zusagen der Fusion eingehalten werden, wie zum Beispiel tarifvertragliche, arbeitnehmerrechtliche oder standortpolitische Fragestellungen“, so Achim Hütten und der SPD-Kreisvorsitzende Marc Ruland, MdL. Eine gute medizinische Versorgung müsse im Mittelpunkt stehen.

Die Patienten sollen Vertrauen in die ärztliche Versorgung vor Ort haben. Trotz der momentanen Schwierigkeiten vertraue man auf die sichere Zukunft und Kompetenz des Gemeinschaftsklinikums, bekräftigen die Sozialdemokraten abschließend.

 

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