Detlev Pilger ist Wahlkreiskandidat der SPD

Pressemitteilung

Politik Mit 98,8 Prozent der Stimmen gewählt 

Koblenz. Detlev Pilger ist Spitzenkandidat der SPD im Wahlkreis 199, zu dem neben der Stadt Koblenz auch Teile der Landkreise Mayen-Koblenz und Rhein-Lahn gehören. Die Genossen wählten den 61-Jährigen, der bei der vergangenen Bundestagswahl 2013 über die Landesliste in den Bundestag einzog, bei der Wahlkreiskonferenz der SPD im Soldatenheim auf der Horchheimer Höhe mit 98,8 Prozent der Stimmen. 

Den Schwerpunkt seiner Wahlrede bei der SPD-Konferenz hatte Detlev Pilger zuvor vor allem auf das Soziale gelegt. Mit Blick auf die zu Ende gehende Legislaturperiode würdigte er die Einführung des Mindestlohns, die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren nach 45 Beitragsjahren oder die Mietpreisbremse, mahnte aber weitere Anstrengungen im sozialen Bereich an. So forderte er unter anderem die Einführung des III. Arbeitsmarkts für Langzeitarbeitslose, den Bau finanzierbarer Wohnungen, höhere Ausgaben für den Bildungssektor und ein neues Rentenkonzept, in dem auch Selbstständige und Beamte ihren Beitrag leisten müssten. 

 

Finanzieren will Pilger das Plus an sozialen Leistungen mit höheren staatlichen Einnahmen. „Allein durch Steuerhinterziehung verliert Deutschland jedes Jahr rund 100 Milliarden Euro“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete. Zudem plädierte er für eine moderate Anhebung des Spitzensteuersatzes und eine konsequentere Besteuerung von Unternehmen. „Steuern müssen auch dort gezahlt werden, wo die Gewinne erwirtschaftet werden, und nicht beispielsweise in Malta“, so Detlev Pilger. Zudem mahnte der 61-jährige Sozialdemokrat an, dass mehr im Bereich des Klimaschutzes getan werden müsse: „Mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder ist dies die größte politische Aufgabe der nächsten 20 Jahre.“ Bezüglich eines SPD-Spitzenkandidaten warb er für eine baldige Einigung. „Und dann müssen wir auch geschlossen hinter ihm stehen, nicht wie bei der letzten Wahl gegenüber Peer Steinbrück“, so Pilger. 

Die beiden Landtagsabgeordneten David Langner und Marc Ruland hoben in ihren Grußworten unter anderem den Werdegang des früheren katholischen Religionslehrers hervor. Detlev Pilger sei jemand, der sich ganz im sozialdemokratischen Sinne nach oben habe hocharbeiten müssen, aber nie seine Herkunft vergessen habe. „Und mit Detlev Pilger haben wir alle Chancen, diesen Wahlkreis erstmalig für die Sozialdemokratie zu gewinnen“, betonte David Langner. Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig hob in seinem Grußwort unter anderem hervor, dass Detlev Pilger sich während seiner Amtszeit in vielen Bereichen für Koblenz und die Region eingesetzt habe, nicht zuletzt bezüglich einer Reduktion des Bahnlärms. 

Quelle: Rhein-Zeitung, RZ Koblenz und Region vom Montag, 31. Oktober 2016, Von unserem Mitarbeiter Peter Karges 

 

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